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Rundreise Irland Jahr 2015

Es war ein Traum von mir, einmal diese sagenumwobene Insel zu entdecken. Mehrere meiner Romane, welche ich zu dieser Zeit geschmöckert habe, haben mich in diese märchenhafte Landschaft entführt. 

Eines Morgens hielt mir Benno eine E-Mail mit einem Reise Angebot unter die Nase: Ferien in Irland. Natürlich habe ich nicht lange gezögert und die Reise war gebucht! Das Unternehmen, welches für uns die ganze Planung und Reservierung übernahm, war direkt vor Ort und konnte somit alles perfekt für uns vorbereiten. Es lief alles reibungslos und unkompliziert ab. (Gerne könnt ihr uns anfragen, wenn ihr Wissen wollt, über wen wir diese tolle Reise gebucht haben).

Die Anreise

Ausnahmsweise ging diese Reise zu dieser Zeit noch mit dem Flugzeug 🙂 Von Zürich nach Dublin um genauer zu sein. Dort angekommen mussten wir zuerst den etwas ”älteren” Flughafen durchqueren, durch den Zoll usw. Gepäck holen und dann ging es auf die Suche nach unserem Autoverleiher. Das Auto selber wurde bereits über die Reiseagentur reserviert.
Wir mussten uns lediglich anmelden und den Schlüssel entgegennehmen. Zack alles ins Auto verladen und los ging die skurrile Fahrt zu unserer ersten Unterkunftsadresse. Achtung umgewöhnen und links rechts fahren! Und soviel ich weiss, hat es während der Fahrt so richtig tolle geregnet, aber so richtig! Das Fahren mit unserem kleinen Auto war schon fast waghalsig, abgesehen von der schlechten Bereifung und den Scheibenwischern, ein Wunder, dass wir bis zu unserem ersten Hotel gekommen sind!

Unterkünfte und Hotspots

Wir bekamen vor unserer Abreise ein ganzes Dossier zugeschickt, mit allen nötigen Informationen, Buchungsdaten, Adressen usw. So konnten wir ganz einfach dem Ablauf Plan folgen, unsere erste Unterkunft anfahren und ohne Probleme einchecken. Die Liste mit den Unterkünften und Anreise Daten waren super erfasst und sogar mit Wegbeschreibungen angeben. Im Auto hatten wir aber glaube ich sogar noch ein Navi, sonst hätten wir bestimmt schon die erste Unterkunft nicht gefunden 😛

Die erste Unterkunft befand sich in der Region Wicklow
Ca. eine Stunde Autofahrt von Flughafen bis zum Hotel, wenn man es denn auf Anhieb findet 😛 Das Hotel war traumhaft! Wir waren echt beide sprachlos. Wir dachten noch: Wenn das jetzt so weiter geht! Unglaublich. Wir standen da vor einem riesigen Anwesen, nobles Gebäude, umgeben von einem riesigen Golfplatz. Der Service war höherer Standard, als den wir uns erhofft hatten. Unsere Koffer wurden vom Personal ins Zimmer gebracht. Zu unserem Glück wurden wir sogar noch up gegradet. Ich bin mir nicht mehr sicher warum, aber zu diesem Zeitpunkt fand grade ein Grossanlass, eine Hochzeit oder so statt und wahrscheinlich wurde unser Zimmer für die Gäste gebraucht. Naja wir waren nicht böse, denn als wir unser Zimmer betraten, verschlug es uns fast die Sprache. Eine Suite. Mit Vorzimmer, im Zimmer ein riesiges Bett, ein grosses Bad. Und eine gehobene Einrichtung. *Hach so lässt es sich doch gemütlich Ferien machen 🙂 Leider haben wir dann von Wicklow selber nicht wirklich viel gesehen, da wir unser Hotelzimmer ausgiebig genossen haben. Muss aber auch mal sein oder?

Unsere zweite Unterkunft führte uns direkt ins Stadtinnere von Cork City. Was für eine Stadt! Ich bin immer noch Schockverliebt. Gerne möchte ich da mal wieder hin. Die kleinen Gassen, der Fluss und die Leute dort. Es hat eben einfach alles gepasst. Wir haben zwei Nächte im Ort verbracht. Haben viel gegessen und neue Ideen gesammelt. Wart ihr schon mal in einem Crêpe-Restaurant? Hervorragend kann ich nur empfehlen. Mitten in der Stadt, ein kleines schnuckeliges Kaffee mit feiner heisser Schokoladen-Milch und hausgemachten Crêpes, welche aus einer riesigen Karte ausgesucht werden können, herzhaft oder süss. Bestimmt für jeden Geschmack was dabei. Unbedingt vorbeigehen!

Als Nächstes kurvten wir mit unserem Knutschkugel-Auto weiter Richtung Killarney. Dort fanden wir ein sehr rustikales Hotel vor. Ebenfalls ein riesiges Anwesen. Mit viel Umschwung und grossem Gebäude. Das Hotel war wirklich sehr holzig? Sagt man das 😛 Auf jedenfall hat man sich gefühlt ein paar Jahrhunderte zurückversetzt wiedergefunden. Dunkles Holz. Alter Fahrstuhl. Rote Teppiche im Flur mit dunkelgrünen Akzenten. Und eben, viel Holz, hab ich das schon erwähnt? Das Zimmer selber war sehr gemütlich eingerichtet. Essen im Restaurant war ebenfalls hervorragend. Alles in Allem = kann man wieder buchen 🙂
Zum Ersten Mal haben wir von Killarney aus mit unserem Auto Irland selber erkundet. Wir befuhren die kurvigen Klippenstrassen des Ring of Kerrys. Traumhaft! Nur zum weiter Empfehlen! Tolle Aussichten direkt auf die Küsten. Aufs Meer. Steile Felsklippen. Weisse Sandstrände mit Leuchttürmen am Horizont. Was will man mehr? Achja es regnet halt immer wieder. Aber wenn dann mal die Sonne scheint – sofort Fotos machen 😛

Weiter ging die Reise über Galway nach Dublin zurück.
In Galway etwas ausserhalb der Stadtmitte spazierten wir vom Hotel aus genüsslich durch die Ortschaft bis in den Hauptkern von Galways Herzstadt. Ich bin ein grosser Fan von kleinen Gassen. Also haben wir diese abgeklappert und hier und da in den Läden herumgebummelt. Achja und es hat dann auch wieder mal geregnet. Zum Schluss gings dann nochmal richtig Irisch an der Meeres Küste entlang weiter Richtung Westen. Wo wir in ein typisch irisches Fischer-Speiselokal eingekehrt sind. Ich hatte Hunger! Und was gab’s: Fish and Chips natürlich 😛
In Dublin haben wir zuerst alle Must-See Sehenswürdigkeiten abgeklappert bevor ich wieder Hunger hatte und ein tolles Restaurant mitten drin fand, es gab sowas wie Chabis mit Schaffleisch (Irish Stew nenne die das wohl, ein Eintopf mit Lammfleisch und div. Gemüse). Lecker! Danach sind wir Hundemüde in unser Hotelzimmer gefallen. Am nächsten Tag humpelte ich mit meinem kaputten Fuss zum letzten Mal durch Dublins Läden, bevor wir unser Auto zurück zum Flughafen fuhren und die Heimreise antraten.

Hier noch ein paar Impressionen unserer Rundreise:

Nachtrag: Was ich ganz vergessen habe zu erwähnen ist die Küstenstadt Cobh. Dort haben wir auch noch einen kleinen Abstecher gemacht. Dort findet Ihr den bekannten Hafen, wo die Titanic am 11. April 1912 zum Letzten mal vor Anker ging, bevor sie dann mit dem Eisberg kollidierte und unterging.


Wollt ihr mehr von unseren Reiseberichten lesen? Benno hat schon einen über unsere zweiwöchige Reise nach Schweden verfasst. Natürlich kannst du dich auch bei unserem Newsletter anmelden, dann halten wir dich gerne auf dem Laufenden!


Liebe Grüsse & bis bald!

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